Hüttentouren bei uns
Unsere Tourenprofile beschreiben bekannte Hüttentouren mit Etappen, Hütten, Anreise und Schwierigkeit. Die Angaben stammen aus offiziellen Quellen der Tourismusverbände und Alpenvereine und sind auf jeder Seite verlinkt.

Alpenüberquerung Tegernsee – Sterzing
Unsere eigene Tour: 7 Etappen, rund 116 km, jede Nacht im Hotel.
Zur TourHütten reservieren
- Portal: Über hut-reservation.org sind laut DAV mehr als 150 DAV-Hütten und über 500 Hütten im Alpenraum buchbar. Dort gibt es auch einen Bettencheck und Last-Minute-Betten.
- Anteil: Höchstens 90 % der Schlafplätze dürfen vorab reserviert werden.
- Anzahlung und Storno: legt jede Hütte selbst fest. Beim DAV München und Oberland sind es zum Beispiel 10 € Anzahlung pro Person und Nacht, kostenlose Stornierung bis 7 Tage vorher.
- Buchungsstart: unterschiedlich. Das Watzmannhaus nimmt Reservierungen für 2027 zum Beispiel ab Mitte Dezember an.
Was kostet eine Nacht auf der Hütte?
Die DAV-Tarifordnung (gültig seit 1.1.2022) legt Höchstpreise für Mitglieder auf Hütten der Kategorie I fest:
| Schlafplatz | Erwachsene ab 25 | Junioren ab 18 | Jugend ab 6 | Kinder unter 6 |
|---|---|---|---|---|
| Zweierzimmer | 36 € | 36 € | 17 € | 10 € |
| Mehrbettzimmer | 25 € | 25 € | 13 € | 8 € |
| Matratzenlager | 15 € | 12 € | 7 € | 0 € |
Nichtmitglieder zahlen auf Hütten der Kategorie I und II mindestens 12 € mehr. Einzelne Hütten liegen inzwischen über diesen Werten, das Watzmannhaus verlangt für 2027 zum Beispiel 18 € im Lager für Mitglieder und 35 € für Nichtmitglieder. Quelle: DAV Hütten- und Tarifordnung.
Dazu kommt das Essen. Halbpension ist freiwillig. Das Bergsteigeressen kostet für Mitglieder höchstens 11 €, Teewasser 3 € pro Liter. Wer sich selbst verpflegt, zahlt einen Infrastrukturbeitrag von 5 € pro Übernachtung.
Hüttenkategorien
| Kategorie | Was sie bedeutet |
|---|---|
| I | einfacher Stützpunkt, meist mindestens 1 Stunde Fußweg, schlichte Ausstattung, oft per Hubschrauber versorgt |
| II | in stärker besuchten Gebieten, besser ausgestattet, familiengeeignet |
| III | mit Bahn oder Auto erreichbar, eher Tagesziel oder normale Unterkunft |
Die Wegeskala
| Markierung | Bedeutung |
|---|---|
| Blau | einfacher Bergweg (T2): schmal, stellenweise steil, keine Absturzgefahr |
| Rot | mittelschwerer Bergweg (T3): oft steil, absturzgefährliche Stellen möglich, kurze Passagen mit Drahtseil |
| Schwarz | schwerer Bergweg (T4 bis T6): absturzgefährlich, gesicherte Passagen oder einfache Kletterstellen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig |
Die Einstufung gilt bei guten Verhältnissen. Nässe oder Altschnee machen jeden Weg deutlich schwerer. Quelle: DAV.
Regeln auf der Hütte
- Hüttenschlafsack ist Pflicht, meist aus Baumwolle oder Seide.
- Hüttenruhe gilt laut Tarifordnung von 22 bis 6 Uhr, einzelne Hütten verschieben den Beginn.
- Bargeld: Viele Hütten nehmen keine Karte.
- Hüttenschuhe stellen die meisten Hütten.
- Mitgliedsausweis mitnehmen, die Ermäßigung gibt es nur damit.
Gehzeiten richtig planen
Der DAV rechnet mit etwa 300 Höhenmetern pro Stunde im Aufstieg, 500 im Abstieg und 4 Kilometern pro Stunde in der Ebene. Bei mehreren Tagen addiert sich die Müdigkeit. Plane Pausen dazu und überlege dir vorher eine Ausweichroute für schlechtes Wetter.
Notruf in den Alpen
| Land | Notruf |
|---|---|
| Deutschland | 112 |
| Österreich | 140 (Alpin-Notruf) |
| Italien und Südtirol | 112 |
| Schweiz | 1414 |
Alpines Notsignal: sechs Zeichen pro Minute, dann eine Minute Pause. Quelle: DAV.





